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Foto: Hanna Skachkova
Foto: Hanna Skachkova
Foto: Hanna Skachkova
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Die Schülerinnen und Schüler der Birger-Forell-Grundschule haben gemeinsam mit den KünstlerInnen Denis Koin und Hanna Skachkova aus der Ukraine an dem Projekt der Toilettengestaltung Februar/März 2017 teilgenommen. 

In dem vierwöchigen Projekt haben 32 Schüler und Schülerinnen (16 davon aus den Willkommensklassen) zwischen acht und zwölf Jahren die Schultoiletten im ersten und zweiten Stock mit wunderschönen Bildern dekoriert. Alle Schritte vom Themenauswahl, Skizzenzeichnungen bis zur Wandmalerei wurden von dem engagierten und talentvollen Lehrerteam unterstützt.

Entstanden sind eine phantastische Urwaldlandschaft mit lustigen und wilden Urwaldpflanzen und -tieren und eine Zauberwelt von Harry Potter mit vielen fantastischen Märchenwesen.

Die Organisation des Projektes wird von partners Osteuropa und der Verwaltung der Birger-Forell-Grundschule geführt. Wir möchten uns persönlich bei Frau Knebusch, Frau Ott, Frau Steltner und Frau Djamchidi für künstlerische und organisatorische Hilfe bedanken.

Vom 19.7.2015 bis 30.8.2015 haben Partners Osteuropa in Kooperation mit dem Zirkus Cabuwazi in Berlin drei Zirkuscamps organisiert.  

Nach Berlin wurden jeweils 40 Flüchtlingskinder aus Donbas-Region eingeladen, die in Charkiw (Ostukraine) Zuflucht gefunden haben, um gemeinsam mit 20 Berliner Kindern einen zweiwöchigen Zirkusworkshop zu besuchen.

Die Zirkus- und Schlafzelte sind im Jugendzentrum Düppel in Berlin-Zehlendorf aufgeschlagen worden, wo es mit den Kindern jeden Tag in 12 verschiedenen Disziplinen (Jonglieren, Seiltanzen, Pantomime usw.) geübt wurde. Durch gemeinsames Trainieren und Spielen haben ukrainische und deutsche Kinder sehr schnell freundschaftliche Kontakte geschaffen. Sie fanden das Zirkusprojekt super und spannend, und obwohl viele von den Flüchtlingskindern vor und während ihrer Flucht schlimme Geschichten erlebt haben, haben sie schon nach ein paar Tagen Vertrauen in ihre neue Umgebung gefasst.

Höhepunkt der Zirkuswochen war die großartige Abschlussaufführung vor großem Publikum, und das wurde jedes Mal für die Kinder zu einem Erlebnis.

Das Ziel des Projektes war nicht nur den traumatisierten und stark verunsicherten Kindern wieder Selbstvertrauen zu geben, sondern auch den Leuten in der Ostukraine zu zeigen, dass man sie nicht vergessen hat, und die Deutschen mehr mit der Ukraine bekannt zu machen. Außerdem ist dieses Projekt ein Grundstein für den Aufbau langfristiger Kooperationsbeziehungen zwischen den beteiligten Projektpartnern geworden.

Unterstützt wurde das Zirkusprojekt in Deutschland mit einer Förderung des Auswärtigen Amtes sowie von zahlreichen Einzelpersonen, die über die Plattform „better place“ spendete, aber auch Firmen und Institutionen wie zum Beispiel das Deutsche Rote Kreuz, Bio Lüske, der Zoo Berlin und das Albrecht Daniel Thaer-Institut für Agrar- und Gartenbauwissenschaften an der Humboldt Universität unterstützten das Projekt mit Sachspenden. In der Ukraine wurden die Reisen vom Deutschen Zentrum in Charkiw und von den Binnenflüchtlingseinrichtungen in Charkiw ("Stantsija Charkiw) und in Dnipropetrowsk ("Dopomoga Dnipro") koordiniert.

Ein großes Dankeschön an allen ehrenamtlichen Unterstützer, ohne die das Projekt nicht möglich gewesen wäre.

 

 

Foto: Nils Bröer
Foto: Nils Bröer
Foto: Nils Bröer
Foto: Nils Bröer