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23/01/2017

Lesetournee von Max Kidruk. Impressionen.

Max Kidruk. Die Lesung in Magdeburg
Die Lesung in München
Die Lesung in München
Die Lesung in Frankfurt
Die Lesung in Frankfurt
Die Lesung in Braunschweig

Die zweite Lesereihe des Projekts „Ukrainische Autoren in Deutschland 2016-2017“ ist zu Ende. Die Lesungen des jungen ukrainischen Schriftstellers Max Kidruk haben in 5 deutschen Städten (München, Magdeburg, Rüsselsheim, Frankfurt und Braunschweig) stattgefunden. Der Autor präsentierte dem deutschen Publikum sein Tech-Thriller „Bot“, ein schon gut bekanntes und populäres Buch in der Ukraine und ganz neue Werk „Schaue in meine Träume“.

Das Publikum war zwar ganz unterschiedlich, die Impressionen von den Lesungen aber waren alle auf gleiche Art positiv.

Initiative eUkraine zur Lesung in Institut für Slavische Philologie der LMU München:

 „Die Menschen werden immer mehr, was uns unheimlich freut. Allen Unkenrufen zu Trotz gibt es die ukrainische Literatur, und es gibt gute ukrainisch-sprachige Bücher und Autoren (wie Max Kidruk), die man gerne liest und darüber man sich gerne austauscht. Was uns noch mehr freut, die Inhalte und die Themen sind allgemeingültig, so dass diese Bücher auch übersetzungswürdig sind. Vielleicht, eines Tages, werden wir hier einen Link auf iBooks Store oder Amazon posten, der zu der deutschen Übersetzung von "Bot" oder "Schau mit mir meine Träume" führt. Mit Unterstützung von Institut für Slavische Philologie der LMU München und Partners Osteuropa GmbH.“

Sören Herbst, der Organisator der Lesung in der Stadtbibliothek Magdeburg: “It was great fun to read Ukrainian author Max Kidruk in German language for the audience. Time to get his great novels translated and into our bookstores.”

Der Schriftsteller selber hat einen schönen Text als Resümee geschrieben, unsere deutsche Übersetzung ist leider weniger literarisch, deshalb im Folgenden die Übersetzung und der Link auf den Originaltext:

„Allmählich komme ich zu mir, nach dem Galopp durch Deutschland und zu allererst möchte ich mich bei dem Verlag „Family Leisure Club“, der gGmbH partners Osteuropa, und auch persönlich bei Irina Grimailo, Maria Dias, Oliver Schruoffeneger und Ivan Lopatschenko bedanken, dank derer diese Lesereise stattgefunden hat. Sieben Tage, sechs Städte, fast zweitausend Kilometer auf Schienen der DB, mit Ausnahme München und Frankfurt – überwiegend deutsches Publikum, aber das Wichtigste und das Angenehmste – eine Menge Leute, die sich alle Mühe gegeben haben, um meine Reise erlebnis- und ergebnisreich zu machen,  Halyna Kubiv, Maria McGuire, Vikuta PaliiSören HerbstTatjana SamostyanAnna PreisOlga NedostupIgor Piroschik, Ingo Rauzov u.a. – ich war sehr froh, Sie kennenzulernen und bin Ihnen sehr dankbar. Für die Organisation der Events, für Dolmetschen, für Vorlesen auf Amerikanisch, für hektisch übersetzte Leseproben und deren Vorlesen auf Deutsch, für kurze Spaziergänge und lange interessante Erzählungen. Mit einem Worte, für alles!!! Ich glaube, dass es alles nicht umsonst war, und wir werden uns unbedingt wiedersehen.

Link auf Originaltext: www.facebook.com/kidruk/posts/10154992415004573

 


B.Logwynenko: Lesung in Hamburg
B.Logwynenko: Lesung in Frankfurt
 

Ukrainische Autoren in Deutschland 2016-2017

In Kooperation mit dem ukrainischen Verlag ”Family Leisure Club” (Bertelsmann Gruppe) hat partners Osteuropa eine Lesetournee mit drei ukrainischen AutorInnen Bohdan Logwynenko, Ljuko Daschwar, Max Kidruk organisiert. Die Lesereihe wird im Oktober 2016 und Januar 2017 stattfinden.

 

Dadurch möchten wir die ukrainische Literaturszene in Deutschland bekannter machen, den AutorInnen eine Kontaktaufnahme und Networking in Deutschland ermöglichen und den interkulturellen Dialog mit dem Publikum initiieren.

Seit Juni 2016 sind wir auf der Suche nach Kooperationspartnern in Deutschland. Das war nicht immer einfach, aber wir freuen uns, dass wir für  Bohdan Logwynenko 6 Lesungen in 4 Städten (Berlin, Frankfurt, Hamburg, Magdeburg) auf die Beine stellen konnten. 

Die Lesungen waren sehr erfolgreich und die anschließenden Diskussionen zwischen den deutschen und ukrainischen und vor allem auch zwischen den jüngeren und älteren Gästen spannend.

 

 

Streetartworkshop mit Hannah und Denis aus Charkiw

Am Samstag, den 28. Mai 2016 lud die Jugendkunstschule Charlottenburg-Wilmersdorf zum internationalen Spielefest SpielARTen ein. Kinder und Jugendliche konnten gemeinsam mit internationalen KünstlerInnen Spiele und Workshops, die die Vielfalt der Welt zeigen, ausprobieren. Die ukrainischen KünstlerInnen Hannah Skachkova und Denis Koin, partners Osteuropa artists-in-residence, waren dabei und haben einen Streetart Workshop durchgeführt. Wie sie den Tag erlebten, erfahren Sie hier : 

We were impressed so much by the event in the Jugendkunstschule. The whole mood, organization, free format of celebration became the unique incomparable experience for us we really appreciate. There were a lot of people. Format of event was open and free extremely, unlike the Ukrainian ones. Also other culture's agents from Asia and Africa lead their workshops on the holiday besides us. Everyone tried to show the features of their culture, to involve the guests of the event, to show and to tell something new and interesting.

Our workshop was dedicated to motives of pictures of Ukrainian vanguard artists —  V. Yermilov, A. Kosarev, A. Petrizkiy.There were floral elements and geometric compositions. We took that forms as a basis and made the stencils. The aim was to teach children making stencils, to work with them, to compose different modular designs. Thereon the stencils were ready, we painted a street near the school together with children. We were really glad and surprised because of children's great involvement into the creative process.

We want to express a great gratitude to the organizers for their invitation, because we got a lot of magnificent emotions and an invaluable experience.

Hannah and Denis

 

 

Residenzprogramm in Berlin

Wir begrüßen die beiden ukrainischen KünstlerInnen Hanna Skachkova und Denis Koin in Berlin. Beide leben und arbeiten seit Anfang April im Rahmen unseres Residenzprogramms in der Hauptstadt, lernen neue Leute und Perspektiven kennen und entdecken die Berliner Kulturszene. Am Ende ihres Aufenthaltes wird es eine Ausstellung mit in Berlin entstandenen Arbeiden geben.

"We are the young artists from Ukraine, Denis Koin and Hanna Skachkova. We work with new technologies, Internet, photography and video. We engage in experiments in the area of modern visual culture on the border of design and art. In addition, we practice theory of visual culture."

Hanna Skachkova, 25 - Artist and graphic designer (installation, photography, video)
Denis Koin, 32 - Artist and graphic designer (installation, performance, new media, audio, video)

Außerdem bieten Hanna und Denis Workshops für Berliner SchülerInnen im Alter zwischen 10 und 16 Jahren an: «Die Workshops beschäftigen sich mit den Themen Demokratie und Menschenrechte – wir denken, dass dies aktuell die wichtigsten Themen für unsere Zivilgesellschaft in der Ukraine sind. Unsere Workshops können wir auf Englisch und Russisch anbieten.» Flyer

Für weitere Informationen und Kontakt zu den KünstlerInnen könnt Ihr Euch an Lidia Perico (Projektkoordination) wenden.

Masterskaya 55: Workshops
Masterskaya 55:"Die Möwe" von Tschechow
Masterskaya 55: "Kleine Möwe Jonathan"
Masterskaya 55 & Wheels

Vom 3. bis 10. April 2016 gastierte die Theatergruppe "Masterskaya55" der Kunsthochschule Charkiw (ukrainische Partnerstadt von Berlin Steglitz/Zehlendorf) in Berlin.  

Die 23 Schauspielabsolventen aus der Ostukraine haben zwei Theaterstücke, zwei „Möwen“ dem Berliner Publikum präsentiert. Ein Stück – eine sehr traditionelle Inszenierung der „Möwe“ von Tschechow, in ukrainischer Sprache mit klassischer Dramaturgie; das zweite - „Kleine Möwe Jonathan“ von Richard Bach – ein „plastisches“ Tanzstück ohne Sprache. Die beiden Stücke wurden von den Zuschauern sehr stimmungsvoll aufgenommen und nach jeder Aufführung fanden spannende Gespräche zwischen den Zuschauern und den ukrainischen KünstlerInnen über die Situation in der Ukraine und das ukrainische Theater, sowie über Unterschiede im Theater in der Ukraine zu den Verhältnissen und Aufführungen auf deutschen Bühnen, statt. 

Eine Aufführung fand auch in der Schauspielschule Ernst Busch statt. Wir hoffen, dass sich daraus weitere Kooperationen und Kontakte zwischen den beiden Hochschulen ergeben.

Außerdem hat die Gruppe im Rahmen von zwei Projekttagen in der Kantschule Berlin Workshops für die Schüler durchgeführt, in denen die Kinder durch Tanzen, Singen und Theaterspielen die Ukraine und ihre Traditionen ein bisschen kennenlernen konnten. Höhepunkt der Projekttage war die richtige Theatervorführung „Kleine Möwe Jonathan“ auf der Schulbühne, die die Kinder mit verhaltenem Atem zugeschaut haben.

Die Organisation des Projektes wurde von partners Osteuropa mit der Hilfe von unterschiedlichen ehrenamtlichen Helfern geführt. Wir möchten uns sehr bei allen Unterstützern aus der Evangelischen Gemeinde Nikolassee, aus dem Labsaal Lübars, sowie aus der Schauspielschule Ernst Busch Berlin und der Kantschule herzlich bedanken.

 Interessante Links:

 Video von "Masterskaya 55": https://youtu.be/jqma2qCoCLk

„Kleine Möwe Jonathan“ von Richard Bach: https://youtu.be/Q5FZLh37-ec

 

  

16/01/2016

Besuch des Leitungsteams der Charkiwer Oper in Berlin

Foto: Ivan Soldatov
Foto: Ivan Soldatov

Auf Einladung von Partners Osteuropa und Friedrichstadtpalast Berlin befand sich das dreiköpfige Leitungsteam des Charkiwer Theaters für Oper und Ballett von 11.01.2016 bis 15.01.2016 in Berlin.

Der Intendant der Charkiwer Oper, Oleg Orischtschenko, hat zusammen mit seinem Stellvertreter und dem technischen Leiter des Hauses Gespräche über eine Zusammenarbeit mit den Leitungsteams des Friedrichstadtpalastes, der Komischen Oper und der Deutschen Oper Berlin geführt und dabei die Möglichkeiten der umfangreichen Kooperation in allen Bereichen (Technik, Bühnenbau, Kostüm, Praktika, Kinder- und Jugendprojekte etc.) diskutiert. Außerdem hat sich die Gruppe mit der Energieagentur als potentiellem Partner bei der energetischen Sanierung der Charkiwer Oper getroffen.

Das Charkiwer Theater für Oper und Ballett ist eines der Kultursymbole der Stadt Charkiw (in der Ostukraine). Es hat seine Arbeit in den 80-er Jahren des 19. Jahrhunderts angefangen, im Jahr 1991 hat das Theater das neue Gebäude bezogen, das 20 Jahre lang gebaut wurde. Heutzutage stehen auf dem Spielplan des Theaters etwa 60 moderne und klassische Oper- und Ballettstücke.

Alle Kooperationsprojekte, die aufgrund dieser Treffen sich entwickeln, werden zum Beginn eines aktiven künstlerischen Austausches zwischen beiden Städten auf der Ebene des Theaters und der Musik beitragen.

Wir möchten uns für die Unterstützung bei dem Intendanten des Friedrichstadtpalastes Berlin Berndt Schmidt und seinem Leitungsteam herzlich bedanken.

 

07/11/2015

Artist in Residence: Viktoriia Teletien

Viktoria Teletien
Im Atelier der Schwartzschen Villa
"Straßenpflaster"
"Herbstblumen"
"Regen in Wansee"

Am 6. November 2015  öffnete sich im Botanischen Museum Berlin die Ausstellung der jungen ukrainischen Künstlerin Viktoria Teletien, der ersten „Artist in Residence“ aus der Ukraine vermittelt durch partners Osteuropa.

Viktoriia Teletien ist eine junge Künstlerin aus Donezk, Ukraine. Sie lebt und arbeitet heute in Charkiw, Partnerstadt von Steglitz-Zehlendorf. Ihr außerordentlich vielseitiges künstlerisches Schaffen umfasst Zeichnungen, Collagen und Öl- und Aquarellmalerei. Sie ist auch aktiv in der Street Art, Land Art und als Bühnen- und Kostümbildnerin für Theater und Film. Seit 2008 ist sie Mitglied im ukrainischen Bund der jungen Künstler.

Die Künstlerin erhielt ein Stipendium des Botanischen Gartens und Botanischen Museums Berlin. Viktoria wohnte für einen Monat im Gästehaus des Berliner Botanischen Gartens und arbeitete im Atelier der Schwartzschen Villa, einer Einrichtung des Kulturamts Steglitz-Zehlendorf.

Die Ergebnisse ihres „Artist in Residence“ Aufenthaltes präsentierte die Galerie des Botanischen Museums vom 6. November 2015 bis 31. Januar 2016.

Partners Osteuropa arbeitete mit dem Botanischen Garten & Botanischen Museum Berlin, dem Kulturamt Steglitz-Zehlendorf, der Kommunalen Galerie Charkiw und dem Deutschen Zentrum Charkiw bei der Realisierung dieses „Artist in Residence“ Projekts zusammen. Das Projekt entwickelte sich aus der Idee, eine/n Künstler/in aus Charkiw (Partnerstadt von Steglitz-Zehlendorf) einzuladen, die aufgrund der politischen Situation in der Ostukraine entstand.

„Artist in Residence“ ist zu einem langfristigen künstlerischen Projekt entwickelt, dass den Austausch auf künstlerisch-kultureller Ebene zwischen der Ukraine und Deutschland ermöglicht.

Konstantin Zorkin: zum Thema Verständigung

Im Rahmen der Deutschen Wochen in der Ukraine (23.09.15-10.10.15) wurde das künstlerische Projekt Verständigung präsentiert. Das Projekt wurde Anfang Juni 2015 von partners Osteuropa gGmbH in Kooperation mit der kommunalen Galerie Charkiw initiiert.  

Das Projekt ist die Streetartausstellung von 8 jungen, aber in der Ukraine schon bekannten Charkiwer Künstlern: Gamlet Zinkovsky, Konstantin Zorkin, Uliana Alimova, Boba Group, Vladislav Krasnoshchok, Oksana Solop, Vitaly Kokhan und Daria Rakova zum Thema Verständigung.  Die Ausstellung wurde von der Berliner Künstlerin Imke Rust und der kommunalen Galerie Charkiw kuratiert und besteht aus einer Reihe von Installationen und Performances an öffentlichen Orten.

Das Hauptziel des Projekts war es, Aufmerksamkeit auf die fehlende Verständigung und Kommunikation der Menschen untereinander in der modernen Ukraine zu lenken. Die in den Straßen gezeigte Kunst sollte zum direkten Dialog mit dem Publikum anregen und ihn mitgestalten, sowie zur lebenswichtigen Verständigung zwischen Menschen beitragen. 

Das Projekt wurde von partners Osteuropa gGmbH finanziert und mit der Hilfe von Unterstützern vor Ort (Deutsches Zentrum, Nürnberger Haus) organisiert.

Mit diesem Projekt sind nun auch Kontakte gewachsen, die unabhängig von uns weiterentwickelt werden. Die Künstlerin Imke Rust wurde vom Generalkonsul Mössinger nach Dnipropetrowsk eingeladen, um auch dort ein Streetartprojekt durchzuführen. Einen kleinen Film darüber gibt es hier: https://imkerust.com/interventions/2016-three-young-muses-ukraine/

Interessante Links:

Art-Projekt „Verständigung“ https://www.youtube.com/watch?v=A8eudBh4Ko4

Performance CAPELIN PARTY - Boba-group 2015 https://www.youtube.com/watch?v=mDlkLIR9Ar0&feature=youtu.be